Gewerbeflächenentwicklung in der Stadt

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CSU bringt Ideen für Gewerbeflächenentwicklungsprogramm ein:
Das vom Wirtschaftsreferat vorgestellte Gutachten soll Basis für ein  Entwicklungsprogramm sein, mit dem die Potentiale in unserer Stadt künftig gezielter und zeitgerechter mobilisiert werden sollen.

Wohnen, Freizeit und Grünflächen haben ihren Platz in der Stadt und werden ihn auch künftig haben. Aber auch Industrie, Gewerbe und Logistik gehören zu Nürnberg und dürfen nicht ganz am Ende der Nutzungskette stehen.

Wenn die Unternehmen in unserer Stadt verlieren, verlieren letztlich auch die Bürgerinnen und Bürger." Sebastian Brehm, Fraktionsvorsitzender 

Die CSU-Stadtratsfraktion brachte mit einem Antrag ihre Ideen und Anforderungen für ein Entwicklungsprogramm für Gewerbeflächen ein. Neben einem klaren Bekenntnis auch zu Flächen für produzierende Unternehmen, mittelständisches Gewerbe und Handwerk wie für die Logistikbranche fordert die CSU-Fraktion dabei einen qualitativ und quantitativ gleichwertigen Ersatz für das ehemalige Hafenindustriegebiet Süd (HIG Süd). 

Nürnberg ist der führende Logistikstandort Süddeutschlands. Die CSU steht zu dieser Branche."

Gerade die Industrie braucht Logistik. Wir werden uns im Stadtrat dafür stark machen, dass die Logistikunternehmen nicht als die vermeintlichen ´Schmuddelkinder´ des Nürnberger Gewerbes bei der Flächenverteilung leer ausgehen", verspricht CSU-Fraktionschef Sebastian Brehm. "Hier müssen klare Kriterien geschaffen werden, die für uns als Industriestandort wichtige Logistikansiedlungen möglich machen." 

Unser Wirtschaftsstandort ist breit aufgestellt. Wir brauchen daher Flächen für High Tech-Unternehmen wie für produzierendes Gewerbe, den Mittelstand und das Handwerk, aber auch für Logistik-Unternehmen."  Thomas Pirner, wirtschaftspolitischer Sprecher des CSU-Fraktion

Denn Logistik ist nicht mehr gleichzusetzen mit ´Große Halle und kein Personal´ - diese Zeiten sind vorbei. Moderne Logistik ist mit dem produzierenden Gewerbe verknüpft, da werden z. T. bereits Produktionsschritte mit übernommen." 

Neben der Beschleunigung von Verfahren für Baurecht und Erschließung sowie dem Wunsch nach Bevorratung von Flächen fordert die CSU-Fraktion auch einen Ersatz für die Fläche "Hafenindustriegebiet-Süd", die im Zuge der Kooperationsverhandlungen mit der SPD aus dem Flächennutzungsplan genommen werden musste. 

Dazu CSU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Brehm: "In unserer Kooperationsvereinbarung mit der SPD haben wir ganz deutlich vereinbart, dass ein flächengleicher Ersatz für das HIG-Süd bereitgestellt wird. Diese Vereinbarung muss jetzt ganz konkret umgesetzt werden, das war Voraussetzung für die Umwidmung der Fläche zu Bannwald. Die 30 ha Gewerbefläche dürfen nicht ersatzlos aufgegeben werden - das wäre angesichts der klaren Aussagen des Gutachtens zur Logistik völlig falsch."

Zum Antrag Gewerbeflächenentwicklungsprogramm

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