Radschnellwege in der Metropolregion

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CSU setzt auf Klarheit und Bürgerbeteiligung bei der Planung der Trassen

Zahlreiche Fragen entstehen bei der Planung von Radschnellwegen. Von baulichen Herausforderungen bis zu Konfliktpotential mit anderen Verkehrsteilnehmern. Die Hürden sollten zeitnah im Stadtrat diskutiert werden - auch in Abstimmung mit den Interessenverbänden und den Bürgervereinen.

Erklärtes Ziel der Städte Nürnberg, Erlangen, Fürth, Herzogenaurach und Schwabach ist die Entwicklung und der Ausbau eines leistungsfähigen Radschnellverbindungsnetzes in der Metropolregion. In Zusammenarbeit mit dem Freistaat wurde dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse liegen nun vor und zeigen mögliche Trassenverläufe auf.

Nun gilt es, die Streckenoptionen auf ihre Machbarkeit hin zu prüfen und Probleme zu analysieren.

Die CSU-Stadtratsfraktion fordert daher von der Verwaltung einen ausführlichen Bericht über den aktuellen Stand der Untersuchungen und den Herausforderungen, die im Zuge der Machbarkeitsstudie aufgetaucht sind. Denn an vielen Stellen in der Landkarte zeigen sich vermehrt bauliche Hürden.

Unterführungen, Engstellen, Querungen oder Brücken - an vielen Stellen in der Landkarte existieren Hürden für die Radtrassen. Hier brauchen wir schnell Klarheit." Verkehrssprecher Marcus König

Um eine zügige Planung auf den Weg zu bringen sollte deshalb geklärt werden, welche Hindernisse baulich gelöst werden können und welche Strecken keinen Sinn machen. Des Weiteren sollte festgelegt werden bis wann die derzeitigen Vorschläge auf Umsetzbarkeit geprüft werden können.

Auch das absehbare Konfliktpotential zwischen Fußgängern, Fahrradfahrern und Kraftfahrzeugen sollte so schnell wie möglich im Stadtrat diskutiert werden. Die Fraktion setzt dabei auf die frühzeitige Beteiligung der Anwohner entlang der Trassen, die wertvollen Input für mögliche Strecken liefern können.

Die Stadt sollte so frühzeitig wie möglich auf die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zugehen und deren Meinung einholen, denn die Bürger- und Vorstadtvereine kennen sich in ihren Stadtteilen bestens aus." SÖR-Sprecher und stellv. Fraktionsvorsitzender Andreas Krieglstein

Nicht zuletzt müssen private Grundstückseigentümer entlang der geplanten Strecken mit an den Tisch, um z.B. in den ländlichen Bereichen im Norden und Süden nicht die landwirtschaftliche Nutzung durch die Schnellwege zu beeinträchtigen.

Zum Antrag: Radschnellverbindungen in der Metropolregion

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