CSU steht zum Universitäts-Ausbau in Nürnberg

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Stadt soll Freistaat bei Standortsuche unterstützen

Beide Städte - Erlangen und Nürnberg - bilden einen gemeinsamen Hochschulstandort und stehen in der Verantwortung der FAU optimale Rahmenbedingungen zu bieten. "Für Kirchturmdenken ist kein Platz!", so Fraktionschef Sebastian Brehm.

Konzept "Vision FAU 2013" bekräftigt

Nachdem das ehemalige AEG-Areal als möglicher Nürnberger Standort der Technischen Fakultät der FAU weggefallen ist, fordert die CSU-Stadtratsfraktion die Stadtverwaltung auf, den Freistaat Bayern und die Universität bei der Realisierung des Vorhabens auf einer anderen Fläche in Nürnberg nach besten Kräften zu unterstützen. Die CSU-Stadtratsfraktion bekräftigt das von der Universität erarbeitete Konzept „Vision FAU 2030“, das unter anderem die Konzentration der Technischen Fakultät auf zwei starke Pole im Erlanger Südgelände und in Nürnberg vorsieht. Die CSU hat heute einen entsprechenden Antrag zur Behandlung im Stadtrat eingebracht.

CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Sebastian Brehm: „Mit der ‚Vision FAU 2030‘ soll die Kleinstaaterei der Technischen Fakultät mit ihren heute 28 Einzelstandorten beendet und die Fakultät auf zwei starke Pole konzentriert werden – das Erlanger Südgelände und Nürnberg. Die ,Vision FAU 2030‘ hat auch nach dem Wegfall des AEG-Areals als möglicher Standort ihre Gültigkeit nicht verloren. Vielmehr ist die Umsetzung dringender denn je. Die Technische Fakultät hat erheblichen Erweiterungsbedarf. Als Stadt müssen wir jetzt alles tun, um den Freistaat und die FAU bei der Realisierung eines Nürnberger Standortes der Technischen Fakultät an anderer Stelle im Stadtgebiet zu unterstützen.“

Kein Platz für Kirchturmdenken

Mit Blick auf die kommunalpolitische Diskussion in Erlangen erinnert die CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg daran, dass die Universität die Bezeichnung „Erlangen-Nürnberg“ im Namen trägt. Beide Städte bilden einen gemeinsamen Hochschulstandort und stehen damit in der Verantwortung, der FAU als universitäres Flaggschiff der gesamten Metropolregion optimale Rahmenbedingungen zu bieten.

"Es geht nicht darum, Erlangen etwas wegzunehmen, sondern der Technischen Fakultät Wachstum und noch mehr Schlagkraft zu verleihen. Für Kirchturmdenken ist da kein Platz!"  Sebastian Brehm

Wir sind als Stadt Nürnberg zum Beispiel bei der Stadt-Umland-Bahn, die beide Städte noch enger zu einem Hochschulstandort zusammenwachsen lässt, in Vorleistung getreten und haben die Straßenbahn bis zum Wegfeld verlängert.

Fundierte Prüfung für optimales Wachstum

Die CSU-Stadtratsfraktion legt Wert auf eine sachlich fundierte Prüfung aller Möglichkeiten, um der Universität ein optimales Wachstum zu ermöglichen. Das betrifft nicht nur einen künftigen Nürnberger Standort der Technischen Fakultät. Darüber hinaus sollte auch eine Stärkung der Kooperation des in Erlangen angesiedelten Fachbereichs Rechtswissenschaften und der Wirtschaftswissenschaften in Nürnberg angestrebt werden. Zur Profilschärfung gerade der juristischen Lehrstühle wäre eine engere Verzahnung mit den in besonders gutem Ruf stehenden betriebswirtschaftlichen Lehrstühlen in Nürnberg nötig.

Wir legen zudem Wert darauf, dass auch die Technische Hochschule Nürnberg weiter wachsen kann und daher ihre Erweiterungsvorhaben dieselbe Unterstützung verdienen wie die der Universität. Die CSU-Stadtratsfraktion steht auch weiterhin zur Wissenschaftsmeile Nürnberg-Fürth, die weiterentwickelt werden sollte.

Zum Antrag Zukunft des Hochschulstandortes Nürnberg
 

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