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Quelle: http://eigene-homepage.net/cookie-hinweis

Einsatz von PVC-Baustoffen prüfen

 

Antragsteller(in): Konrad Schuh

Datum: 26.03.2013

Antrag:

Die Verwaltung berichtet

  1. warum PVC-haltige Baustoffe bei städtischen Bauvorhaben nach wie vor nicht ausgeschrieben werden dürfen.
  2. ob aufgrund der Weiterentwicklung und der heutigen technischen Standards nicht eine Änderung hinsichtlich der Vorgaben gemacht werden sollte.
  3. wie andere Großstädte mit dieser Thematik umgehen.
  4. über Vor- und Nachteile der konkurrierenden Baumaterialien hinsichtlich Qualität, Kosten und Ökobilanz.

 

Begründung:

gemäß einem Beschluss des Umweltausschusses vom 03.05.1989 ist der Einsatz von PVC-haltigen Baumaterialien bei städtischen Projekten einzuschränken und nach Möglichkeit durch umweltfreundliche Alternativprodukte zu ersetzen.

Alternativangebote (auf PVC-Basis) werden gemäß dieser Zielsetzung nicht anerkannt. Der Einsatz von PVC-Produkten wird grundsätzlich nur dann gebilligt, sofern noch keine anderen geeigneten umweltfreundlicheren Alternativprodukte zur Verfügung stehen.

Der Umgang mit PVC als Bau- und Konstruktionsmaterial ist jedoch inzwischen absolut üblich. So sind Kunststofffenster, Bodenbeläge und viele Teile von Geräten, PKW`s, Fahrrädern, etc.  heute aus bzw. mit PVC-haltigen Materialien gefertigt.

Auch sind mittlerweile die Möglichkeiten des Recyclings besser, als dies vor über 20 Jahren der Fall war. Die Standards in den Müllverbrennungsanlagen haben sich in dieser Zeit hinsichtlich Luft- und Umweltqualität ebenfalls massiv zum Vorteil verändert.

In vielen Bereichen der Stadt (städtische Töchter, Eigenbetriebe) werden PVC-haltige Baustoffe verwendet und eingesetzt. Vielfach ist (z.B. bei Bodenbelägen) PVC das am längsten haltbare und am meisten belastbare Material. Linoleum oder Linodur können nach Aussagen von Fachleuten diese Qualität nicht aufweisen.

Daher ist es aus Sicht der CSU-Stadtratsfraktion sinnvoll, die Entscheidung von 1989 neu zu überdenken. Als Basis dafür ist natürlich eine Gesamtbetrachtung der Ökobilanz der unterschiedlichen Werkstoffe unerlässlich.