Strategien zum Wohnen in Nürnberg

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Antragsteller(in):  Sebastian Brehm/ Kilian Sendner/ Joachim Thiel

Datum: 14.05.2013

Antrag:

  1. Wie beurteilt die Verwaltung die Vorschläge für die Kommunen im Strategiepapier „Strategien für bezahlbares Wohnen in der Stadt“? 
  2. Welche Maßnahmen hiervon sollten in Nürnberg umgesetzt werden oder sind bereits in Umsetzung ?.

Begründung:

Angesichts der Wohnungssituation in den Großstädten fordern u.a. der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.,  DMB - Deutscher Mieterbund,
IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, ZDB - Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in ihrer am 12.02.2013 veröffentlichten gemeinsamen Studie „Strategien für bezahlbares Wohnen in der Stadt“  dringend zusätzliche Impulse im mittleren Preissegment. 

Demnach kann mit neuen Wohnungen im mittleren Preissegment kurzfristig am wirksamsten Entlastung auf den angespannten großstädtischen Wohnungsmärkten geschaffen werden – durch direkte und indirekte Entlastungseffekte auch im unteren Mietensegment.Das gemeinsame Strategiepapier nennt daher verschiedene Handlungsoptionen für den Bund, die Länder und die Gemeinden. 

Für die Gemeinden werden darin u.a. vorgeschlagen: 

-          Priorisierung des Wohnungsbaus,

-          Recht auf Entscheidung innerhalb eines Jahres für die dem Bauen vorgelagerten Genehmigungsprozesse,

-          Bündelung von Ausgleichsmaßnahmen anstelle individueller Ausgleichsmaßnahmen,

-          höhere bauliche Dichte,

-          stärkere Nutzung des Städtebaurechts und der Bauleitplanung, Instrumentarium der städtebaulichen Verträge,

-          Flächenvergabe als Konzeptvergabe,

-          Nachverdichtung priorisieren,

-          Stellplatznachweise aufheben und hierfür sinnvolle Infrastrukturen heraushandeln.