Illegales Parken vor Wettbüro in der Fürther Straße

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Antragsteller(in): Kilian Sendner

Datum: 11.11.2013

Antrag:

  1. Die Verwaltung berichtet, auf welche Weise bei den betroffenen Unternehmen ein illegales Parken in den Einfahrten auf effektive Weise verhindert werden kann. Dabei ist insbesondere auch auf die Lösung mittels versenkbarer elektrischer Poller einzugehen. 
  2. Die Verwaltung berichtet ferner, welche Schritte sie gegen das illegale Wettbüro in der Fürther Straße 46 inzwischen unternommen hat bzw. unternehmen wird. 

Begründung:

Wie bereits im Sommer der Presseberichterstattung zu entnehmen war, werden zwei traditionsreiche Nürnberger Unternehmen in der Fürther Straße, das Sanitätshaus Kleylein und der Elektrogroßhandel Nägele, durch ein benachbartes illegales Wettbüro in der Fürther Straße 46, das offiziell als Vereinsheim firmiert, beeinträchtigt. Besucher des Wettbüros parken ihre Autos auf dem Gehsteig vor dem Sanitätshaus Kleylein und dem Elektrogroßhandel Nägele, aber auch vor und in den Einfahrten zu beiden Unternehmen. Dies führt bei den Betriebsabläufen beider Unternehmen zu erheblichen Einschränkungen: Kunden-, Firmen- und Lieferfahrzeuge können zeitweise nicht ein- und ausfahren. Mitarbeiter, die die widerrechtlich parkenden Fahrzeugfahrer ansprechen, müssen sich - so die Presseberichterstattung - Beschimpfungen und Bedrohungen gefallen lassen. Beim Sanitätshaus Kleylein kommt hinzu, dass Besucher des Wettbüros auch auf dem Schwerbehindertenparkplatz, der für die Kundschaft des Sanitätshauses eingerichtet wurde, parken. Schwerbehinderte können nicht mehr parken und drohen dem Sanitätshaus als Kunden verlorenzugehen. 

Polizei und kommunale Verkehrsüberwachung scheinen laut Presseberichterstattung machtlos.

Zwischenzeitlich hat die Stadt die Einfahrten der beiden Unternehmen durch Stahlpfosten seitlich eingegrenzt, damit Fahrzeugen ein illegales Parken auf dem Gehsteig erschwert wird. Dies führt nun dazu, dass verstärkt unmittelbar in den Einfahrten illegal geparkt wird, was für beide Unternehmen die Situation verschlimmert. Hinzu kommt, dass für größere Lieferfahrzeuge der Einfahrwinkel von der Fürther Straße ungünstiger geworden ist, und damit das Einfahren - sollte die Einfahrt frei sein - erheblich erschwert wird.  

Die Zustände führen für beide Unternehmen zu einer existenzbedrohenden Situation. Kundschaft droht wegzubrechen.

Eine einfache Lösung zur Einschränkung des illegalen Parkens in den Einfahrten wäre es, versenkbare elektrische Poller unmittelbar vor den Einfahrten zu installieren. Solche Poller sind in vielen deutschen Städten bereits in Gebrauch. Beide Unternehmen wären zu einer Kostenbeteiligung für eine solche Maßnahme bereit.