City-Management für die Einkaufsstadt Nürnberg

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Antragsteller(in): Kilian Sendner

Datum: 19.11.2013

Antrag:

Die Verwaltung prüft die die Einrichtung eines City-Managements für die gesamte Altstadt und ggf. weiterer Einkaufsstandorte in den Stadtteilen zwecks Stärkung und Vermarktung Nürnbergs als Einkaufsstadt. 

Dabei sind auch Kooperationsmöglichkeiten mit den Händlervereinigungen und eine mögliche Teilfinanzierung aus Mitteln des Tourismusfonds zu prüfen. 

Begründung:

Die Nürnberger City ist Einkaufsmagnet und Visitenkarte unserer Stadt. Menschen nicht nur aus der gesamten Metropolregion sondern auch aus benachbarten Bundesländern und der Tschechischen Republik nutzen die zahlreichen Shopping-Angebote unserer Altstadt, kaufen aber auch in anderen Teilen der Stadt ein. Die Nürnberger City hat daher eine Ausstrahlungswirkung und besondere Bedeutung für den gesamten Einkaufsstandort Nürnberg.Daher gilt es, die „gute Stube“ unserer Stadt weiter attraktiv zu halten und entsprechend zu vermarkten. Händler-Initiativen wie „Erlebnis Nürnberg e.V.“ und vergleichbare Vereinigungen in den Stadtteilen leisten hierbei herausragende Arbeit, die nicht genug geschätzt werden kann. 

In vielen Städten gibt es inzwischen ein City-Management. City-Management ist ein integrativer, umsetzungsorientierter Kommunikationsprozess des Citymarketings zur Stärkung der Innenstadt. Hierbei wirken Städte und Händlervereinigungen inhaltlich wie finanziell zusammen. Ein hauptamtlicher „Kümmerer“, der  als „City-Manager“ fungiert, leitet und koordiniert diesen Prozess. 

In Nürnberg gibt es - im Rahmen des Stadterneuerungsgebiets nördliche Altstadt und daher mit entsprechenden Zuschüssen von Bund und Land - ein City-Management für die nördliche Altstadt. In diesem Rahmen sind vorbildliche Initiativen wie die „Nürnberger Meisterhändler“ entstanden. 

Wünschenswert wäre es, ein City-Management für die gesamte Altstadt und ggf. weitere Einkaufsstandorte in den einzelnen Stadtteilen einzurichten. Denkbar wäre es, dies in einer Kooperation zwischen Stadt und den Händlervereinigungen, insbesondere „Erlebnis Nürnberg“ zu realisieren und zu finanzieren. Zu prüfen wäre auch, ob hierzu Mittel des Tourismusfonds verwendet werden können.