Gebührensatzung für Spiel- und Sportanlagen

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Antragsteller(in): Kilian Sendner

Datum: 06.03.2013

Antrag:

Die Verwaltung nimmt den Inflationsausgleich bei den Gebühren für die Nutzung der Spiel- und Sportanlagen aus den Jahren 2004 – 2013 nicht vor. Die Anpassung der Gebührensätze wird ausgesetzt.

Begründung:

Die Sportvereine in Nürnberg sind Heimat für die Freizeitgestaltung eines großen Teils unserer Bevölkerung. Sie leisten für die Stadtgesellschaft einen unschätzbaren Beitrag – insbesondere für die Entwicklung unserer Jugend, für Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Die finanzielle Situation vieler Sportvereine ist ohnehin angespannt und würde durch eine Erhöhung der Nutzungsgebühren für Spiel- und Übungsstätten weiter belastet.

Vereine ohne (ausreichende) eigene Hallen oder Plätze sind auf städtische Räumlichkeiten oder Sportanlagen angewiesen und haben keine Alternative um den Spielbetrieb angemessen aufrecht zu erhalten. Sie müssten im Zweifel die gestiegenen Kosten durch Beitragserhöhungen an ihre Mitglieder weitergeben.

Dem ehrenamtliche Engagement der Vereine, ihrer aktiven Mitglieder, Übungsleiter und verantwortlichen Vorstände sollte nach Ansicht der CSU-Stadtratsfraktion entsprechend Rechnung getragen werden. Zusätzliche Belastungen durch die Stadt Nürnberg sollten vermieden werden. Zudem hat der Großteil der Hallen in den letzten Jahren keine Verbesserung erfahren und leidet zu erheblichen Teilen unter der intensiven Nutzung. Auch in diesem Zusammenhang sind Preiserhöhungen aus unserer Sicht nicht angemessen.