Hortnotprogramm 2013

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Antragsteller(in): Marcus König

Datum: 21.02.2013

Antrag:

1. Die Verwaltung nimmt Kontakt mit dem Bayerischen Sozialministerium auf, um zu prüfen, ob in Horten mit bislang 3 oder mehr Gruppen unter Erhöhung des Personals zusätzliche Aufnahmen ermöglicht werden.

2. Die Verwaltung prüft ob wir einen weiteren Zentralhort in Nürnberg einrichten können. Das Prinzip der Zentralhorte kommt sehr gut an und ist - wie in einer der letzten Sitzungen des Jugendhilfeausschusses - sehr gelobt worden.

Wir gehen davon aus, dass die Maßnahmen sich sehr positiv auf die Anzahl der Angebote im Hortbereich auswirken und wir dadurch den Familien in unserer Stadt kurzfristig eine Lösung anbieten können.

Begründung:

Die derzeitig wieder in der Presse aufgegriffene Hortproblematik in Nürnberg besteht leider schon seit Jahren und jedes Jahr wird der Bedarf größer.

Die verschiedenen Notprogramme, wie z.B. die Einführung von Zentralhorten, konnte die Situation jeweils etwas verbessern. Da wir in den letzten Tagen wieder vermehrt von verschiedenen Bürgern und Initiativen angesprochen worden sind, ist es für uns wichtig, dass alle Beteiligten nach weiteren Möglichkeiten zur raschen Verbesserung der Hortsituation in Nürnberg suchen.

Große Horte verfügen über zusätzliche Räume und wer den fast durchgängig im offenen Prinzip geführt. Das bedeutet, die Kinder sind nur formell festen Gruppen zugeordnet. In der Regel können sie zwischen den div. Aktivitäten in unterschiedlichen Räumen wechseln. So wäre es möglich, die bestehenden Räume intensiver zu nutzen, unter der Voraussetzung, entsprechendes zusätzliches Personal den Horten zur Verfügung zu stellen. Die Maßnahme sollte als Notprogamm eingestuft werden und sich nicht förderschädlich auswirken.