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Quelle: http://eigene-homepage.net/cookie-hinweis

Pakt für den Hochschulstandort Nürnberg

 

Antragsteller(in): Sebastian Brehm

Datum: 19.02.2014

 Antrag:

Die Stadt erarbeitet mit dem Freistaat Bayern, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm und ggf. den anderen interessierten Hochschulen in Nürnberg einen „Pakt für den Hochschulstandort Nürnberg“, in dem die Perspektiven für einen Ausbau des Nürnberger Hochschulstandortes und die wechselseitigen Aufgaben festgeschrieben werden. 

Im Rahmen dieses Pakts erarbeitet die Stadt die für die betreffenden Grundstücke die Bauleitplanung, Verkehrsplanung, studentisches Wohnen, den erforderlichen Flächenerwerb und alle sonstigen mit dem Ausbau des Hochschulstandortes Nürnberg verbundenen Fragen.

Begründung:

Die Diskussion um eine mögliche Verlagerung der Erziehungswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität von Nürnberg nach Erlangen und hierfür erforderlich werdende Kompensationen, verlangt eine Gesamtkonzeption für den Hochschulstandort Nürnberg.Da die Stadt nur bedingt Einfluss auf hochschulpolitische Entscheidungen hat, liegt eine solche Gesamtkonzeption nicht allein in der Hand der Stadt. Entscheidende Akteure sind vielmehr der Freistaat und die Universität bzw. Hochschulen selbst. 

Daher ist es erforderlich, Stadt, Freistaat und Hochschulen an einen Tisch zu bringen und gemeinsam Ziele für die Entwicklung und ein weiteres Wachstum des Hochschulstandortes Nürnberg zu erarbeiten und zu vereinbaren. Im Wechselspiel hat die Stadt hierbei ihre Planungen, z.B. Bauleitplanung für die betreffenden Grundstücke, Verkehrsplanung, Flächenerwerb, studentisches Wohnen darauf abzustimmen. 

Dies wird am Beispiel des AEG-Areals ersichtlich: Freistaat, Friedrich-Alexander-Universität und Technische Hochschule Nürnberg planen einen Ausbau dieses Wissenschaftsstandorts auf Flächen, die der Freistaat erwerben wird. Die Stadt muss rechtzeitig die betreffenden Flächen beplanen. Dies gilt auch für weitere Flächen wie das sogenannte Nord-Areal. 

Die Verhandlungen mit Freistaat und Hochschulen müssen unter Einbeziehung der zuständigen Referate, insbesondere Schulreferat, Kulturreferat und Wirtschaftsreferat, laufen.