Hochschul- und Wissensstandort "auf AEG"

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Antragsteller(in): Sebastian Brehm

Datum: 15.04.2014

Antrag:

Die Verwaltung berichtet im Stadtrat über gegenwärtige Entwicklungen und die Zukunft des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Nürnberg. Hierzu werden als Sachverständige insbesondere die Präsidenten der FAU und der TH Nürnberg, Herr Professor Grüske und Herr Professor Braun, eingeladen.

Begründung:

Die Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU), Professor Dr. Grüske, und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm (TH Nürnberg), Professor Dr. Braun, haben am 09.04.2014 im Wissenschaftsausschuss des Bayerischen Landtags ihre Pläne für den Ausbau der Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen auf dem ehemaligen AEG-Areal ("Auf AEG") vorgestellt.Diese Pläne sind richtungsweisend für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Nürnberg. Bereits mit dem Energie Campus Nürnberg und weiteren Spitzen-forschungseinrichtungen auf dem ehemaligen AEG-Areal wurden entscheidende Impulse gesetzt. So entsteht im Nürnberger Westen ein Wissens-Standort mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen wie wissensintensiven Unternehmen. Diesen Weg gilt es weiter zu beschreiten.

Um den weiteren Ausbau des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Nürnberg zu sichern, bedarf es eine Paktes zwischen Freistaat Bayern, den Hochschulen und der Stadt Nürnberg (vgl. Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 19.02.2014). Gerade die jüngste Diskussion um eine mögliche Weg-Verlagerung der Erziehungswissenschaften hat gezeigt, dass ein solcher Pakt, an dem insbesondere der Freistaat als Träger der Hochschulen und die Hochschulen selbst beteiligt sind, zielführender ist als ein von externen Experten aufgeschriebener "Masterplan".

Um einen "Pakt für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Nürnberg" auf den Weg zu bringen, sollte zunächst ein breit angelegter Austausch zwischen den Hochschulen und der Stadt über ihre Pläne und Vorstellungen erfolgen. Der Bericht der beiden Hochschulpräsidenten im Wissenschaftsausschuss des Landtags sollte daher zum Anlass für eine Diskussion im Stadtrat zum Hochschulstandort Nürnberg genommen werden, zu der auch die Hochschulpräsidenten eingeladen werden.