Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept "Airport City"

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Antragsteller(in): Sebastian Brehm

Datum: 01.07.2014

Antrag:

Die Verwaltung erarbeitet für den Flughafen und sein Umfeld ein integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK).

Dabei sind insbesondere Entwicklungspotentiale für den Flughafen und des Flughafenumfeldes - verträglich mit dem Knoblauchsland und der Nordstadt – im Sinne einer „Airport City“ darzustellen mit Gewerbeflächen für Flughafen-affines Gewerbe und Dienstleistungen, Tagungs- und Kongresszentrum, Hotelkapazitäten und Wohnen.

Begründung:

Der Flughafen Nürnberg ist eine essentielle Infrastruktur für die Stadt und die gesamte Metropolregion Nürnberg. Für den sehr exportorientierten Wirtschaftsstandort ebenso wie für den boomenden internationalen Messe- und Kongressstandort Nürnberg ist der Flughafen „Tor zur Welt“.

Dank großzügiger finanzieller Unterstützung durch das Bayerische Finanzministerium wurde im letzten Jahr ein Flughafenentwicklungskonzept zur Verbesserung der Rahmenbedingung-en erarbeitet.

Viele der im Flughafenentwicklungskonzept vorgeschlagenen Maßnahmen betreffen unmittelbar die Stadt und ihre Planungshoheit, wie z.B.:

-          Verbesserung der Verkehrsanbindung;

-          Tagungs- und Kongresszentrum am Flughafen;

-          Entwicklung und Vermarktung der Flughafeneigenen Flächen, ggf. Ermittlung und Entwicklung weiterer Flächenpotentiale.

Damit ist der Anstoß gegeben, das Flughafenumfeld aktiv und zielgerichtet zu entwickeln. Die Stadt muss nun diesen Ball aufnehmen und diese Entwicklung vorantreiben. Auf diese Weise besteht die Chance:

-          das Stadtquartier am und um den Flughafen im Sinne einer „Airport City“ zu entwickeln durch Entwicklung von Gewerbeflächen insbesondere für Flughafen-affines Gewerbe und Dienstleistungen, aber auch durch Wohnen im Umfeld des Flughafen (z.B. durch Boarding Houses). Einen ersten Baustein einer künftigen „Airport City“ bildet der bereits begonnene Campus Marienberg der Tucher-Stiftung;

-          ein attraktives Tagungs- und Kongresszentrum am Flughafen für das Segment zwischen 500 und 1.000 Gästen zu entwickeln;

-          neue Gewerbe- und Wohnflächen im Umfeld des Flughafens zu entwickeln;

Dies erfordert eine verträgliche Gestaltung des Flughafenumfeldes mit dem Knoblauchsland und der Nordstadt.

All dies kann am besten in einem Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) für den Flughafen und sein Umfeld erfolgen und zwar nach dem Vorbild der 2012 vorgestellten Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepte Altstadt, Weststadt, Süden und Stadt am Wasser..