B 14 - Umgehung Stein / Eibach

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Antragsteller: Andreas Krieglstein, Marcus König

Datum: 21.04.2016

 

B14 – Umgehung Stein / Eibach

Im Bundesverkehrswegeplan wurde die Ortsumgehung Stein nun als vordringlicher Bedarf aufgenommen. Bereits in einem Antrag vom 21.02.2014 forderte die CSU-Stadtratsfraktion eine detaillierte Darstellung der Planungsgrundlagen, prognostizierten Verkehrsströme sowie Darstellung der Auswirkungen auf den Verkehr im Nürnberger Südwesten.

In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 27.02.2014 nahm das staatliche Bauamt erstmals Stellung zum Projekt. Dabei wurden Trassen- und Tunnelverlauf, Anbindung an den (damals in Planung befindlichen) Hafenkreisverkehr sowie die technische Machbarkeit grundsätzlich erläutert.

Auf Verkehrszahlen, Verlagerungseffekte oder Auswirkungen auf die umliegenden Stadtteile wurde damals von der Planungsbehörde jedoch nicht eingegangen.

Auch die im Rahmen der Vorstellung des Bundesverkehrswegeplans jetzt veröffentlichten Inforationen zum Projekt sind nach wie vor nicht ausreichend, um eine fundierte Bewertung der Planungen  vorzunehmen.

Die Behandlung einer Verwaltungsvorlage zum Bundesverkehrswegeplan wurde in der Sitzung des Stadtrates am 13.04.2016 für den kommenden Verkehrsausschuss angekündigt. Eine erste Stellungnahme im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum BVWP ist bis zum 02.05.2016 möglich. Die CSU-Stadtratsfraktion stellt deshalb zur Behandlung im Verkehrsausschuss am 28.04.2016 folgenden

 Dringlichkeitsantrag:

  1. Das Staatliche Bauamt stellt die aktuellen Planungen des Bundesverkehrswegeplans für die Ortsumgehung Stein im Verkehrsausschuss dar.

2. Es wird aufgezeigt, welche verkehrlichen Veränderungen für das Verkehrsnetz im Nürnberger Süden und Westen zu erwarten wären (Be- und Entlastungen).

3. Die Verwaltung zeigt die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen auf, die sich aus dem Verlauf der Trasse ergeben – insbesondere auch für das Güterverkehrszentrum Hafen.

4. Die Verwaltung legt dar, in welchem Umfang die Verkehrsströme durch Stein durch eine Verlängerung der U-Bahn nach Stein verringert werden können. Im Rahmen der Neugestaltung des GVFG wirkt die Verwaltung über den Städtetag darauf hin, die Förderbedingungen für dieses Projekt zu verbessern.

 5. Das Staatliche Bauamt prüft mögliche Alternativen (z. B. Nordumgehung von Stein) und stellt diese detailliert vor.