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Quelle: http://eigene-homepage.net/cookie-hinweis

Hortplatzsituation im Nürnberger Süden


Antragsteller(in): Andreas Krieglstein, Barbara Regitz

Datum: 27.04.2016

 

Hortplatzsituation im Nürnberger Süden

Bei den Hortanmeldungen 2016 erhielten auch in diesem Jahr viele Familien in Nürnberg eine Absage. Die derzeitige Lage mit fehlenden Räumlichkeiten in Katzwang, Herpersdorf, Weiherhaus, Worzeldorf und Kornburg bedarf einer zeitnahen Lösung. Die Möglichkeiten der Mittagsbetreuung können nicht so erweitert werden, dass alle Kinder eine Betreuung am Schulstandort finden werden und gerade für berufstätige Eltern stellt die Mittagsbetreuung nur eine unbefriedigende Lösung dar, da diese in den Ferienzeiten keine Betreuung anbieten kann.

 

Aus Sicht der betroffenen Eltern ist ein Ausbau des Betreuungsangebotes im Süden daher dringend erforderlich. Die bislang schon angespannte Situation könnte sich durch die weiteren Aktivitäten am Wohnungsmarkt und den Zuzug von Familien mit Kindern in die Neubaugebiete im Süden Nürnbergs (z.B. Katzwang, Kornburg Nord) noch verschärfen.

 

Für viele Eltern ist auch das Angebot des Zentralhortes eine sehr unbefriedigende Alternative, u.a. aufgrund der sehr langen Anfahrtswege. Darüber hinaus werden sowohl die ökologischen als auch finanziellen Aspekte kritisch hinterfragt. Dem Slogan: „Kurze Beine – kurze Wege“ wird bei einem Buspendelverkehr von viermal täglich aus Sicht der Eltern durch die langen Fahrzeiten von den südlichen Schulstandorten zu den Zentralhorten klar widersprochen.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im Jugendhilfeausschuss am 12.05.2016 folgenden

Antrag:
1) Die Verwaltung aktualisiert den Bericht aus dem letzten JHA über die Betreuungssituation (Hort und Mittagsbetreuung sowie Ferienbetreuung) in Nürnberg. Dabei geht sie insbesondere auf die Situation im Nürnberger Süden für das Schuljahr 2016/2017 ein und stellt die Lösungsvorschläge für die einzelnen Standorte für das nächste Schuljahr dar.


2) Des Weiteren zeigt die Verwaltung Handlungswege auf, wie mit der kontinuierlich jährlich ansteigenden Bedarfssituation in den betroffenen Stadtteilen umgegangen wird. Konkret wird über die Situation in Katzwang, Worzeldorf-Weiherhaus und Kornburg berichtet und eine nachhaltige Lösung aufgezeigt mit Standortvorschlägen für weitere Hortgruppen.

3) Die Verwaltung prüft, inwieweit für den Süden kurzfristig Abhilfe – z.B. durch Provisorien - geschaffen werden kann.