Japangarten auf dem Gelände des Sportverein 1873 Süd

teilen


Antragsteller: Dr. Otto Heimbucher
Datum: 12.09.2016

 

Japangarten auf dem Gelände des Sportverein 1873 Süd

An der Maiacher Straße 4 – 10 ist auf dem Gelände des Sportvereins Süd bereits vor ca. 15 Jahren durch ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder der Karateabteilung des SV 1873 Nürnberg-Süd ein japanischer Garten angelegt worden.

Seit 1999 ist der Japangarten als eine der ersten Projektgruppen des Umweltreferates in die Agenda 21 der Stadt Nürnberg aufgenommen worden. Das Projekt soll den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt fördern. Der Japangarten wird als Geschenk an die kommenden Generationen verstanden und soll folgende Aufgaben vermitteln:

  • Respektvoller Umgang mit der Natur
  • Achtung vor dem Leben
  • Toleranz gegenüber fremden Kulturen, Religionen und Philosophien

Seit 2014 wird der Japangarten auf der Tourismus-Homepage der Stadt Nürnberg als Sehenswürdigkeit geführt. Die zunehmenden Anfragen von Touristen als auch von Besuchern aus der Metropolregion belegen die Attraktivität des japanischen Gartens.

Der Garten zieht jährlich hunderte Besucher an, welche die Fläche als Ruhezone für Erholung und Kontemplation nutzen. Bei den alljährlich stattfindenden Stadt(ver)führungen ist der Japangarten eine gut besuchte Adresse.

Das gesamte Grundstück des Sportvereins wurde jedoch mittlerweile von der Stadt Nürnberg erworben, in diesem Bereich soll 2017 ein dringend benötigtes neues Schulgebäude errichtet werden, der Garten geht damit verloren.

Viele Besucher des Japangartens bedauern den Verlust, die Organisatoren sind daher auf der Suche nach einer neuen geeigneten Fläche im Stadtgebiet, wo auf etwa 1.500 m² ein neuer Garten – wiederum in ehrenamtlicher Eigenleistung – angelegt werden könnte.

Daher stellt die CSU-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung sucht in Abstimmung mit den Betreibern des Japangartens an der Maiacher Straße nach geeigneten städtischen Flächen, auf denen wiederum in ehrenamtlicher Eigenleistung ein Ersatzgarten angelegt werden könnte und berichtet darüber im zuständigen Ausschuss.