Bilanz aus der Startphase des Kommunalen Außendienstes ADN


Antragsteller: Marcus König

Datum: 13.02.2019


Bilanz aus der Startphase des Kommunalen Außendienstes ADN

Am 3. Dezember startete der Außendienst Stadt Nürnberg „ADN“ seinen Einsatz und die Kolleginnen und Kollegen gingen erstmals auf Streife. Bereits in den ersten Wochen erhielten wir viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und vielerorts in den Statteilen wurde gefragt, wann der ADN „endlich auch bei uns“ eingesetzt werde. Auch in zahlreichen persönlichen Kontakten mit den Mitarbeitern des Außendienstes gewannen wir einen ausschließlich positiven Eindruck – sowohl vom Einsatz des ADN selbst, als auch von den geschilderten Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

Die CSU-Stadtratsfraktion ist sehr erfreut über diese offenbar sehr gut verlaufende Startphase und sieht den Antrag bestätigt, die Personalstärke des ADN schnell aufzustocken. Gemäß dem Haushaltsbeschluss vom 22.11.2018 können die dafür vorgesehenen Stelle nach einer positiven Evaluierungsphase vom Stadtrat freigegeben werden.

Wir wollen eine fachlich fundierte und objektive Beurteilung der ersten Praxisphase vornehmen und die nächsten Schritte für den ADN zeitnah planen.  Neben der Betrachtung der Einsatzstatistiken ist es sinnvoll, dafür z.B. auch die Bevölkerung gezielt zu befragen, Bedarfe aus den Bürgervereinen zu ermitteln sowie den Umgang der Verwaltung mit den festgestellten Vergehen oder Sachverhalten auszuwerten. Auch die Erfahrungen und Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst sollen dabei berücksichtigt werden.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung erstellt eine erste Bilanz zum Einsatz des Außendienst Stadt Nürnberg. Sie berichtet nach Ende des ersten Quartals 2019 über die Erfahrungen aus der Evaluierungsphase und zeigt die weiteren Pläne für die Ausweitung des Einsatzes auf.

Dabei werden u. A. folgende Bereiche bzw. Daten dargestellt:

  • Einsatzzeiten, –Gebiete und Schwerpunkte
  • Festgestellte Vergehen und Anzahl verwarnter Personen
  • Persönliche Erfahrungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Praktikabilität der Ausrüstung, ggf. weitere Bedarfe
  • Rückmeldungen aus der Bevölkerung
  • Ergebnisse von Befragungen zum Einsatz des ADN
  • Wünsche und Bedarfe aus den Bürger- und Vorstadtvereinen zu möglichen Schwerpunkteinsätzen in den Stadtteilen
  • Weiterverfolgung von an zuständige Dienststellen weitergeleiteten Vorgängen bzw. Verstößen (OA, LA, UwA etc.)

Die Verwaltung bereitet auf Basis der Ergebnisse der ersten Praxisphase –  bei entsprechend positiver Bewertung – eine Entscheidungsvorlage zur Freigabe der mit Haushaltsbeschluss vom 22.11.2018 vorgehaltenen 10 Vollzeitkräfte vor.