Prof. Dr. Julia Lehner

Kulturreferentin

Berufsmäßige Stadträtin 

Hauptmarkt 18
90403 Nürnberg 
Telefon: 0911 / 231 23 90
Fax: 0911 / 231 47 57

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Im Mittelpunkt steht Nürnberg und hier die Bürgerin und der Bürger. Dies ist ein Grundsatz, der mein politisches Engagement bestimmt und mein politisches Handeln leitet.


Seit 1996, von Beginn meiner kommunalpolitischen Arbeit als ehrenamtliche Stadträtin an bis heute als berufsmäßige Stadträtin und amtierende Kulturreferentin ist die aktive Arbeit in der CSU und für die Stadt Nürnberg der einzig gangbare Weg, konservativen Werten und zukunftsorientierten Wertvorstellungen Geltung zu verschaffen. Stets mit Nürnberg verbunden, galt nach dem Abitur am Sigena-Gymnasium vor allem den historischen Wissenschaften nicht nur mein besonderes Interesse, sondern bildete schließlich meine berufliche Basis.

- Archivarbeit und Marketing
- Betriebswirtschaft
- Tätigkeiten im Bereich der zeitgenössischen Kunst

Mit der Übernahme des Kulturreferats der Stadt Nürnberg im Jahr 2002 galt mein gesamtes Engagement konzentriert der Kultur und der kulturellen Entwicklung Nürnbergs.

Kultur bildet das Fundament unserer Gesellschaft und das Tragwerk der gesellschaftlichen Gruppen. Die Wahrung der kulturellen Vielfalt und ihre Mehrung sind die erklärten Ziele meiner Kulturpolitik, die nicht nur näher am Menschen, sondern tief in der Bevölkerung verwurzelt ist. Dazu gehört, die klassischen Kultureinrichtungen ebenso zu stärken und zu fördern wie experimentellen Ansätzen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, der Breitenkultur ebenso Foren zu sichern wie strukturell bedingte Versorgungsdefizite auszugleichen. Wenn es beispielsweise der Kulturpolitik der bayerischen Staatsregierung zu verdanken war, die Nürnberger Theaterlandschaft durch ein Staatstheater weiterzuentwickeln, kamen die daraus resultierenden Möglichkeiten wiederum der kulturellen Förderung in der Stadt zu gute. So sind nicht nur an dieser Stelle Landes- und Kommunalpolitik engstens miteinander verwoben.

Kulturpolitik ist immer auch Bildungspolitik und damit stets Sozialpolitik. Die Förderung der Kinderkultur und die ästhetische Bildung gehören zu den Zentralaufgaben der Kulturpolitik. Hier sind nicht nur vermehrt Akzente zu setzen, sondern möglichen Reduktionstendenzen unmittelbar entgegenzutreten. Unsere Zukunft sind unsere Kinder und unsere Kinder sind die Erben unserer Kultur. Jenseits allen notwendigen Reagierens auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und jenseits aller sozialpolitischen Erfordernisse genießt sowohl die kulturelle Bestandssicherung oberste Priorität, als auch die kontinuierliche Bestandsmehrung. Ausschließlich einer christlich-sozialen Wertordnung verpflichtet, wird so gerade durch kommunale Kulturpolitik Zukunft gestaltet.