Errichtung einer Zwischenlagerfläche für Erdaushub

Mehrere Dienststellen der Stadt Nürnberg sowie kommunale Unternehmen (z.B. SöR, SUN,  N-Ergie etc.) haben das Problem, dass bei vielen Erdbaustellen Aushubmaterial kurzfristig und nur in geringen Mengen anfällt, diese kleinen Haufwerke jeweils vor Ort einzeln und zeitaufwendig beprobt werden müssen und erst danach über die Wiederverwendung oder Entsorgung entschieden werden kann.

Dabei kann bei kleinen Baustellen die zu untersuchende Aushubmenge teilweise sehr gering sein (wenige m³). Die Untersuchungskosten für Probennahme und Analytik sind vielfach höher als die Entsorgungskosten. Problematisch ist der Zeitaufwand für die Probennahme vor Ort und die Zeit für die Analytik (in der Regel ein bis zwei Wochen), da in dieser Zeit das Aushubmaterial nach den rechtlichen Vorgaben nicht abtransportiert werden darf.

Alternativ zu dieser zeitaufwendigen und teuren Vorgehensweise könnte eine zentrale Lagerfläche eingerichtet werden, auf der das Material sachgerecht zwischengelagert, dort beprobt und anschließend entweder einer neuen Verwendung zugeführt oder beseitigt werden kann.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Stadt Nürnberg prüft die Einrichtung einer nach Abfallrecht genehmigten zentralen Zwischenlagerfläche für geringe Mengen von Aushubmaterial. Auf dieser befestigten und eingezäunten Fläche kann das gesammelte Aushubmaterial fachgerecht beprobt und anschließend wiederverwertet oder entsorgt werden.

Details

Datum

14. September 2015

Antragsteller

Kontakt

o.heimbucher@dr-heimbucher.de
0911 / 50 44 44

Bearbeitungsstatus

behandelt

Ausschussunterlagen

UA 24.02.2016