Erhalt der Kunstwerke aus dem FÜW-Gebäude

Der Gebäudekomplex der ehemaligen Fränkischen Überlandwerke AG in der Hainstraße ist momentan in vollem Gange. Leider war nach Angaben des Bauträgers der Erhalt der Gebäude wirtschaftlich nicht sinnvoll, die Gebäude standen nicht unter Denkmalschutz.

Die Stadtbild Initiative Nürnberg weist aber darauf hin, dass sich an bzw. in den Gebäuden wertvolle Kunst am Bau befindet oder befand, die unbedingt erhalten werden sollte. Der Bauträger hat daher eine vorläufige Sicherung der Kunstwerke bereits veranlasst, sieht aber keine angemessene Möglichkeit zum Wiedereinbau der Kunstwerke am geplanten Neubau.

Betroffen sind 3 Kunstwerke:

  1. Ein Muschelkalkrelief in der Abmessung von ca. 2 m x 3 m von Johannes Müller, das am Eingang an der Hainstraße 32 angebracht war.
  2. Ein Steinrelief in der Abmessung von ca. 9 m x 3 m auf Fliesen an der Außenseite des ehemaligen Hochhauses.
  3. Ein Fliesenmosaik in der Abmessung von etwa 6 m x 3 m aus der Lobby des ehemaligen Hochhauses, das in künstlerischer Form die Metropolregion Nürnberg abbildet.

Die beiden Reliefs haben mit ihren Darstellungen einen deutlichen Bezug zur Energieerzeugung bzw. –verteilung, das Fliesenmosaik bildet in künstlerischer Form die Region ab. Die Erhaltung der Kunstwerke ist äußerst wünschenswert, der Bauträger unterstützt die Forderung der Stadtbild Initiative Nürnberg und stellt die Kunstwerke auch kostenfrei zur Verfügung.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Stadt Nürnberg unterstützt die Erhaltung der drei Kunstwerke aus dem Abbruch der Fränkischen Überlandwerke AG.

Sie sucht nach geeigneten Möglichkeiten zur Wiederverwertung der Kunstwerke an geeigneten städtischen Gebäuden in der Umgebung (z.B. Schulneubau), um einen räumlichen Bezug zu erhalten oder auch an Gebäuden der der N-Ergie, um einen Bezug auch zur Stromerzeugung wiederherzustellen.

Darüber hinaus übernimmt die Stadt die Einlagerung der Kunstwerke, bis geeignete Gebäude zur Wiederverwertung der Kunstwerke gefunden werden.

Details

Datum

3. Februar 2020

Antragsteller

Kontakt

o.heimbucher@dr-heimbucher.de
0911 / 50 44 44

Bearbeitungsstatus

offen