Ersatzflächen für ökologischen Ausgleich

Die Stadt Nürnberg hat in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg der Einwohnerzahlen zu verzeichnen, gleichzeitig fehlt Wohnraum aber auch Flächen für Gewerbeansiedlung. In der Stadt werden daher Freiflächen rar, gleichzeitig wächst in der Bevölkerung der Wunsch nach mehr Grün und Erhalt der vorhandenen Freiflächen. Eingriffe in den Bannwald und die landwirtschaftlich genutzten Flächen im Knoblauchsland sind nicht möglich bzw. sollen nur in einem reduzierten Umfang zugelassen werden, damit auch weiterhin die landwirtschaftlichen Betriebe im Stadtgebiet erhalten werden können.

Für die Eingriffe in Grün- und Freiflächen sind in aller Regel Ausgleich und Ersatzmaßnahmen erforderlich, die zwar möglichst ortsnah geschaffen bzw. untergebracht werden sollen, hierfür aber meist keine geeigneten Flächen zur Verfügung stehen. Wir sehen es daher als erforderlich an, dass die Stadtverwaltung selbst eine intensive Suche nach fachlich geeigneten Ausgleichs- und Ersatzflächen betreibt und solche Flächen auch erwirbt.

Die fachliche Bewertung kann dabei durch das Umweltamt erfolgen, der Erwerb von Flächen durch das Liegenschafsamt, die Suche nach verfügbaren Flächen kann natürlich auch durch Externe vorgenommen werden. Die Suche nach geeigneten Flächen darf dabei nicht nur auf das Stadtgebiet allein beschränkt bleiben, sondern muss benachbarte Landkreise mit einbeziehen.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung prüft, ob beim Umweltamt und beim Liegenschaftsamt eine personelle Aufstockung erforderlich ist, damit eine schnelle und qualifizierte Suche nach geeigneten Ausgleichsflächen zeitnah übernommen werden kann.

Details

Datum

3. Juli 2018

Antragsteller

Kontakt

o.heimbucher@dr-heimbucher.de
0911 / 50 44 44

Bearbeitungsstatus

offen