Fassadenbegrünung an städtischen Gebäuden

Fassadenbegrünungen können im Kleinklima der Großstadt ein Baustein zur Abmilderung von Hitzeperioden sein. Zudem kann bei manchen Gebäuden dadurch eine bessere Wärmedämmung erreicht werden. Die Stadt verfügt selbst über zahlreiche Immobilien.

Die Stadt wirbt für Fassadenbegrünung bei privaten Eigentümern in der Südstadt. Sie sollte aber auch im eigenen Bestand mit gutem Vorbild vorangehen und die Möglichkeiten offensiver als in der Vergangenheit nutzen. Gerade bei Altbauten in Schulen sind natürlich Denkmalschutzthemen oder Sanierungspläne oft ein Hindernis. Doch ist Fassadenbegrünung eine für die Stadt notwendige Maßnahme und darf nicht durch zu großer Ausrichtung auf reine Bestandssicherung und historische Fassadenansichten verhindert werden. Auch moderne Bauten wie der Südpunkt oder die Tagesstätten können trotz Passivbauweise nachgerüstet werden, um aufs Kleinklima zu wirken.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Gebäude der Stadt, mit Fokus in der Südstadt, werden zeitnah einer Untersuchung unterzogen, ob eine Fassadenbegründung technisch machbar und ökologisch sinnvoll ist.

Besonders geprüft werden die Bauten mit großer Allgemeinnutzung, wie z.B. die Holzgartenschule, B1, B14, Sperberschule, der Südpunkt und die städtischen Kindertagesstätten. Die Liste ist von der Verwaltung zu vervollständigen.

Mit der TH oder der Uni wird versucht, eine Analyse der Auswirkungen solcher Maßnahmen wissenschaftlich zu erarbeiten.

Details

Datum

30. September 2019

Antragsteller

Kontakt

o.heimbucher@dr-heimbucher.de
0911 / 50 44 44

Bearbeitungsstatus

offen