Hitzeaktionsplan

Durch den Klimawandel steigen die Temperaturen weltweit und die Sommer werden heißer. Besonders in den Städten mit einem hohen Anteil an versiegelten Flächen wird die Anzahl der sog. „Tropen-Nächte“ mit Temperaturen über 20 °C rasant zunehmen und die Zahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30 °C wird sich in Nürnberg nach den Angaben des LfU bis 2050 von jetzt 11 auf mehr als 22 mindestens verdoppeln.

Insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Schwangere und kranke Personen sind von der Temperaturzunahme besonders betroffen und schutzbedürftig. Im Rahmen der Klimaanpassung ist es daher erforderlich für besonders schutzbedürftige Personen Vorsorgemaßnahmen zu planen.

Dazu gehören z.B.:

  • Erhalt und Schaffung von Frischluftschneisen
  • Anlage von Brunnen und Wasserflächen in den versiegelten Bereichen
  • Durchgrünung der Stadtteile
  • Berücksichtigung der Temperaturentwicklung in der Bauleitplanung
  • Für Alten- und Wohnheime sowie Krankenhäuser die Einrichtung von Klimaanlagen
  • Die mögliche Nutzung von kühlen Räumen für besonders schutzbedürftigen Personen im öffentlichen und privaten Bereich zu prüfen und zu planen

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung erstellt im Rahmen der Klimaresilienzplanung einen Hitzevorsorgeplan, der auch auf die Anforderungen besonders schutzbedürftiger Personen Rücksicht nimmt.

 

Details

Datum

8. November 2021

Antragsteller

Kontakt

o.heimbucher@gbh-geoconsult.de
0911 / 50 44 44

rita_heinemann@t-online.de
0911 / 64 92 429 Mobil 0172 / 81 29 72 1

Bearbeitungsstatus

offen