ICE-Werk der Bahn – Standort Altenfurt-Fischbach ausschließen

Im laufenden Prüfungsverfahren der Deutschen Bahn zu den möglichen Standorten für das geplante neue ICE-Ausbesserungswerk in der Metropolregion sind nach der ersten Vorauswahl der Bahn mittlerweile neun Standortoptionen in der Auswahl. Darunter befindet sich weiterhin auch der umstrittene Standort zwischen Altenfurt und Fischbach.

Seit Bekanntwerden der Pläne im Oktober 2020 fanden zahlreiche Ortstermine, Diskussionen und Fachgespräche mit Anwohnern, dem Bürgerverein, dem Bund Naturschutz, verschiedenen Parteien und Interessenvertreten statt. Darin und nicht zuletzt auch als Ausdruck der regelmäßigen Demonstrationen wurde und wird deutlich, dass die Eingriffe zu Lasten von Mensch und Natur an diesem Standort zu groß wären.

Als Ergebnis dieses Dialogs kann und muss festgehalten werden, dass Altenfurt / Fischbach der klar falsche Standort für den Bau des ICE-Werkes ist. Die Abholzung von 45 Hektar Bannwald, die unmittelbare Nähe zur Wohnbebauung und die Zerstörung eines Naherholungsgebiets sind nicht zu rechtfertigen. Die CSU setzt zur Realisierung der Verkehrswende und Schaffung von Arbeitsplätzen auf eine Lösung in der Metropolregion, die mit deutlich weniger Eingriffen in die Natur und weniger Belastung für Anwohner einhergeht.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet über den Stand des Auswahlverfahrens der DB zu den möglichen Standorten für das geplante ICE-Werk.

Der Stadtrat spricht sich gegen eine weitere Prüfung des Standorts Altenfurt/Fischbach aus und fordert die Deutsche Bahn auf, diesen Standort aus dem Verfahren auszuschließen.

Die Verwaltung fordert die Bayerische Staatsregierung auf, einen Verkauf der für diesen Standort notwendigen Flächen im Staatseigentum auszuschließen.

Details

Datum

14. Juni 2021

Antragsteller

Kontakt

csu@stadt.nuernberg.de
0911 / 231-2907

Bearbeitungsstatus

offen

Ausschussunterlagen

AfS