Klimaanpassungsmanagement

Die Starkregenereignisse der letzten Tage mit den katastrophalen Überschwemmungen in bislang ungeahntem Ausmaß in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Südbayern und in Westmittelfranken mit über 150 Toten werden als Folge des Klimawandels erkannt.

Kleine Bäche und Gräben können innerhalb von wenigen Minuten zu reißenden Flüssen werden und Menschen- und Tierleben kosten und ungeheure Schäden anrichten.

Die Stadt Nürnberg hat in den letzten Jahren bereits eine Reihe von Überschwemmungsgebieten für ein hundertjährliches Hochwasser (HQ 100) ausgewiesen und weitere Gebiete vorläufig gesichert.

Es stellt sich aber die Frage, ob die Berücksichtigung eines HQ 100 ausreichend ist oder ob weitere Maßnahmen zu veranlassen sind.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet über die Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Nürnberg, insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt von Starkregenereignissen, die Wassermengen eines HQ 100 übersteigen.

Es soll dabei auch über die mögliche Einbindung von Wasserwirtschaftsamt, Feuerwehr, Polizei, THW, Rettungsdiensten, der Bundeswehr etc. und die Möglichkeiten der frühzeitigen Warnung der Bevölkerung berichtet werden.

Details

Datum

19. Juli 2021

Antragsteller

Kontakt

o.heimbucher@gbh-geoconsult.de
0911 / 50 44 44

Bearbeitungsstatus

behandelt

Ausschussunterlagen

UmweltA 06.10.2021