Lärmschutz an der A9 bei Fischbach

In der Diskussion um die Lärmschutzmaßnahmen im Zuge des Ausbaus des Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost sowie dem später folgenden 8-streifigen Ausbau der Autobahn A9 gibt es offenbar nach wie vor Unklarheiten und Unverständnis hinsichtlich der Abfolge der Baumaßnahmen.

Viele Angehörige der Bürgerinitiative Fischbach können nicht nachvollziehen, warum im Zuge des Ausbaus des Kreuzes vorerst lediglich eine Verdoppelung der Höhe des Lärmschutzes auf 6 Meter Höhe erfolgen soll, obwohl nach Fertigstellung des Gesamtprojekts A9-Ausbau dort eine 10 Meter hohe Lärmschutzwand vorgesehen ist. Dieses Vorgehen in zwei Schritten ist den Anwohnern vor Ort nur schwer vermittelbar – auch hinsichtlich der dadurch entstehenden Mehrkosten.

In einem Schreiben des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (siehe Anlage) wird u. A. dargestellt, der Bau der Lärmschutzanlagen könnte weiter beschleunigt werden, wenn die Genehmigung dafür vorab in einem Bebauungsplanverfahren durch die Stadt Nürnberg eingeholt würde. Dadurch entsteht vor Ort verständlicherweise der Eindruck, die Stadt Nürnberg würde zum jetzigen Zeitpunkt eben nicht alles tun, um den Lärmschutz für die Fischbacher schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zu Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet über den Stand der Ausbaupläne für das Kreuz Nürnberg-Ost sowie den Ausbau der A9. Dabei wird dargestellt, wie die zeitliche Abfolge der Baumaßnahmen geplant ist und welche Rahmenbedingungen dieser Planung zu Grunde liegen. Es wird geprüft, ob und wie seitens der Stadt Nürnberg beschleunigende Maßnahmen ergriffen werden können, die tatsächlich innerhalb ihrer Zuständigkeiten umgesetzt werden können.

Details

Datum

16. Juli 2018

Antragsteller

Kontakt

andreas.krieglstein@stadt.nuernberg.de
0172 / 86 93 800

Bearbeitungsstatus

behandelt

Ausschussunterlagen

AfV 13.12.2018