Nahversorgung Siedlungen Süd

Seit Schließung des EDEKA „nah und gut“ – Supermarktes in der Julius-Loßmann-Straße hat sich in den Siedlungen Süd eine Nahversorgungslücke aufgetan. Diese bekommen insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Behinderung oder Familien mit Kindern zu spüren.

Wie zuletzt im RWA im Jahr 2018 berichtet, gab es eine begründete Hoffnung, dass ein Investor die Errichtung eines neuen Supermarktes an dem bisherigen Standort prüft. Bislang gibt es aber noch keine greifbaren Ergebnisse. Gleichzeitig versuchen aber Investoren, einen Supermarkt in dem im Zentrenkonzept als Sonderstandort (u.a. für Bau- und Gartenmarkt und Spielzeughandel) ausgewiesenen Gebiet Trierer Straße / Ecke Münchener Straße und im weiteren nordwestlichen Verlauf der Trierer Straße einen Supermarkt anzusiedeln. Ein solcher Supermarkt ist dort jedoch nicht erwünscht. Vielmehr sollen Supermärkte in Wohngebieten zwecks fußläufiger Nahversorgung errichtet werden, z.B. am ehemaligen „nah und gut“ – Standort in der Julius Loßmann-Straße.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet über die Nahversorgungssituation in den Siedlungen Süd. Sie berichtet ferner über die Bemühungen nach einem Ersatz für den ehemaligen EDEKA „nah und gut“ – Supermarkt in der Julius-Loßmann-Straße 136, auch über etwaige Ausweichstandorte sowie über die geplante Revitalisierung des EDEKA „nah und gut“ – Supermarktes an der Schießplatzstraße.

Ergänzend wird beschlossen, das Areal nördlich der Trierer Straße und westlich der Münchener Straße, derzeit im Zentrenkonzept als Sonderstandort ausgewiesen und u.a. durch einen Bau- und Gartenmarkt und einen Spielwarenmarkt genutzt, nicht für eine etwaige Umnutzung durch großflächigen Lebensmitteleinzelhandel freizugeben.

Details

Datum

9. März 2020

Antragsteller

Kontakt

andreas.krieglstein@stadt.nuernberg.de
0172 / 86 93 800

tpirner123@aol.com
0911 / 25 38 53 98

Bearbeitungsstatus

offen