Neue Stromtrasse durch die südlichen Stadtteile verhindern

In der kürzlich bekanntgewordenen Vorzugsvariante des Netzbetreibers TenneT für den Neubau der P53 Juraleitung erfolgt die Planung vornehmlich auf der Bestandstrasse und somit entlang Kornburg und durch Katzwang.

Für die CSU-Stadtratsfraktion ist es nicht nachvollziehbar, dass die Ergebnisse der über Monate hinweg geführten Dialoge mit Bürgervereinen, Interessenvertretungen, Mandatsträgern und Stadtteilvertretern aus den Fraktionen seitens des Netzbetreibers keinerlei Berücksichtigung finden.

Wir lehnen eine Planung auf der Bestandstrasse sowohl in ober- als auch in unterirdischer Bauweise ab. Weder die durch das Landesentwicklungsprogramm vorgegebenen Mindestabstände zu Wohnbebauung werden in dieser Planung eingehalten noch umweltpolitische Gesichtspunkte hinsichtlich des Rednitztals werden berücksichtigt.

Eine weitere Belastung der Anwohner in den betroffenen Stadtteilen sowie die zu erwartenden Eingriffe in die Natur sind nicht hinnehmbar.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet über den aktuellen Stand der Planungen des Betreibers TenneT für die Juraleitung P53.

Die Stadt Nürnberg prüft alle rechtlich möglichen Schritte um gegen die Vorzugsvariante der Trassenplanung durch den Nürnberger Süden vorzugehen.

Details

Datum

22. März 2021

Antragsteller

Kontakt

csu@stadt.nuernberg.de
0911 / 231-2907

Bearbeitungsstatus

offen