Ressourcenschonender Umgang mit landwirtschaftlichen Flächen im Stadtgebiet bei der Umsetzung von Verkehrsverbindungen zwischen Nürnberg und Erlangen

Sowohl Staatsregierung als auch die Stadt Nürnberg pochen bei Neuplanungen immer wieder auf einen schonenden Umgang mit dem Faktor Boden. Durch z. B. Ausgleichsmaßnahmen und den Bedarf von Grund und Boden wird immer mehr freie Fläche der Bewirtschaftung durch Landwirte entzogen.

Zwar wird von der Stadtspitze behauptet, die benötigten Flächen verlaufen auf bereits der Stadt gehörenden Flächen, nur kann das keiner nachvollziehen.

Daher fordern wir die Planungen für die Stadtumlandbahn sowie die Radwege von und nach Erlangen aufeinander abzustimmen. Durch Sicherheitseinrichtungen sollte es möglich sein, die Abstände möglichst gering zu halten und die Strecken eng nebeneinander verlaufen zu lassen, um die Inanspruchnahme von Nutzflächen zu minimieren.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Stadt Nürnberg stellt in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Zweckverband die Planungen vor und geht vorab bei den Planungen auf den Landverbrauch ein.

Sie erläutert weiterhin die Abgrenzungen von Radschnellwegen zum existierenden „normalen Radweg“ sowie zur Stadtumlandbahn, die möglichst gebündelt geführt werden sollen.

Es wird dargestellt, ob weitere private Flächeninanspruchnahmen auf Nürnberger Seite notwendig sind.

Details

Datum

27. Januar 2020

Antragsteller

Kontakt

konrad_schuh@web.de
0911 / 49 01 72 74

Bearbeitungsstatus

offen