Stromtrasse P53 –Einwendungsmöglichkeiten gegen den Trassenverlauf
Die Trassenführung der vom Netzbetreiber TenneT geplanten Stromtrasse P53, der sog. Juraleitung, wird nahezu vom gesamten Stadtrat der Stadt Nürnberg abgelehnt. Bereits seit 2019 stellen die meisten Fraktionen und Parteien Anträge, die sich mit den Sorgen und Problemen der Menschen in den vom geplanten Trassenbau betroffenen Stadtteilen befassen und Lösungen fordern.
Im April 2021 konnte im Stadtrat auf Antrag der Fraktionen von CSU, SPD und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN nahezu einstimmig eine Resolution verabschiedet werden, die sich gegen einen Ersatzneubau der Juraleitung P53 auf der Bestandstrasse durch Katzwang und entlang Kornburg sowie gegen eine neue Trassenführung südlich entlang Moorenbrunn ausspricht. Der Netzbetreiber TenneT wird darin aufgefordert, seine dahingehenden Planungen aufzugeben und den Planungsprozess mit alternativen Trassenführungen fortzusetzen.
Die aktuellen Planungen unterschreiten nach wie vor die Mindestabstände, alternative Planungen wurden seitens TenneT nicht vorgelegt, auf Vorschläge für alternative Technologien wurde nicht eingegangen.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im Stadtrat folgenden
Antrag:
Abgestimmt auf die konkreten Ergebnisse, Maßgaben und Auflagen des Planfeststellungsverfahrens bereitet die Stadt Nürnberg im Rahmen der Planfeststellung Einwendungen gegen den Trassenverlauf der sog. Juraleitung vor. Dabei sind insbesondere die Schutzbedürfnisse der Anwohner in den betroffenen Stadtteilen Katzwang, Kornburg, Worzeldorf, Moorenbrunn anzuführen.
Die Verwaltung fordert den Netzbetreiber TenneT erneut auf, eine Alternativtrasse zur bisherigen Planung – z.B. eine Südroute – vorzulegen.
Details
Datum
25. Februar 2025
Antragsteller
Kontakt
csu@stadt.nuernberg.de
0911 / 231-2907
claudia.baelz@gmail.com
0911 / 18096702
nicolealesik@gmail.com
0176 / 22 07 19 53
Bearbeitungsstatus
offen