Verkehrskonzept Konzertsaal/Meistersingerhalle

Im April 2018 wurden die Pläne für den neuen Konzertsaal an der Münchener Straße der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser beeindruckende Neubau wird mit der bestehenden Meistersingerhalle zu einem Ensemble verbunden und sich zu einem städtebaulichen und kulturellen Leuchtturm in der Metropolregion Nürnberg entwickeln. Der neue Saal soll Platz für 1500 Zuhörer bieten und vor allem für klassische Konzerte, aber auch Showproduktionen genutzt werden.

Bis zum Baubeginn im Jahr 2021 gilt es im Rahmen der weiteren Planungen auch die verkehrliche Erschließung des Kulturareals zu berücksichtigen. Die aktuelle Verkehrsanbindung für den MIV und ÖPNV lässt bereits heute deutliche Defizite erkennen. Eine Zunahme des Individualverkehrs aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen als Konzerthaus bzw. Tagungs- und Konferenzzentrum sind zu erwarten. In einem integrierten Verkehrskonzept sind nun die künftigen Anforderungen sämtlicher Besuchergruppen zu analysieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Daher stellt die CSU-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung entwickelt ein integriertes Verkehrskonzept für das Quartier rund um den neuen Konzertsaal / Meistersingerhalle unter Berücksichtigung folgender Aspekte:

Fußgänger:

Optimierung der Wegeverbindungen für Fußgänger auf dem gesamten Areal mit dem Ziel barrierefreier Zugänge zu den beiden Häusern.

ÖPNV-Anbindung:

Weiterbau der U-Bahn in den Nürnberger Osten mit einem Haltepunkt „Konzertsaal“, siehe Antrag der CSU vom 04.12.2017 „Zukunft des Nürnberger U-Bahn-Netzes“. Im Vorgriff ist die bestehende Straßenbahnhaltstelle „Meistersingerhalle“ zu ertüchtigen.

MIV:

Entwicklung einer neuen Verkehrserschließung über die Bayernstraße/Schultheißallee mit direkter Anbindung des Parkplatzes. Integration des Standorts in das überörtliche Verkehrsleitsystem Stadion/Messe.

Bei Abendveranstaltungen sollte die Zu- und Abfahrt über den Volksfestplatz/Große Straße bei Bedarf ermöglicht werden.

Parkplätze:

Um die Wohngebiete von einer Zunahme des Parkdrucks zu schützen, sind weitere Parkplätze auf dem Areal notwendig und die bestehende Stellplatzkapazitäten auf dem Areal zu erweitern.

Details

Datum

3. Mai 2018

Antragsteller

Kontakt

andreas.krieglstein@stadt.nuernberg.de
0172 / 86 93 800

Bearbeitungsstatus

offen